Ausblick – RPG Blog-O-Quest Dezember 2015

RPG Blog Quest Logo1. Das Jahr nähert sich dem Ende. Worauf freust Du Dich RPG-technisch am meisten in 2016?

Unter den momentan angekündigten Spielen gibt es eigentlich keines, das mich hinter dem Ofen vorlockt. Der RuneQuest-2-Nachdruck-Kickstarter ist für mich als (mittlerweile) RQ/BRP-Verächter bestenfalls aus historischer Warte interessant. Aber dann doch nicht interessant genug, dass ich es brauche.

 

2. Deine Rollenspielpläne 2016? Was möchtest Du spielen, was ausprobieren, was leiten? Möchtest Du auch Fanmaterial erstellen, wenn ja, was?

Ich möchte endlich die Spielrunde im Büro wieder aufnehmen. In 2015 haben wir – trotz allseitigem Interesse – keinen einzigen Termin auf die Reihe gekriegt. Es ist einfach sehr hinderlich, wenn der Spielleiter (ich) in fast jedem Monat auf irgendeine Messe fahren muss.

An Fanmaterial möchte ich mein „Advanced Microlite“ fertigmachen.

3. Was erwartest Du von den Verlagen?

Tolle neue Produkte, ein offenes Auge bei der Suche nach neuen Trends und Systemen, und weniger Drama.

Wir wollen doch nur spielen.

4. Wenn ich bei der RPC das Sagen hätte, würde ich 2016 endlich mal versuchen, das Thema Anime richtig anzupacken. Und da dafür nötig ist, vernünftige Film- und Seminarräume zu organsieren, würden auch alle anderen Lesungen und Seminare davon profitieren und nicht mehr gegen den Hallenlärm ankämpfen müssen.

5. Ich möchte mir 2016 einen Wunsch erfüllen und mindestens eines meiner Rollenspielfragmente fertig schreiben. Das schon erwähnte Advanced Microlite wäre ein Anfang.

 

 

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Titelmeldung „Best-of“-Fanzine zum GRT

So, Nägel mit Köpfen!

In dem Thread im RSP-Blogs-Forum habe ich 19 Leute gezählt, die prinzipielles Interesse hätten. Das betrachte ich als ausreichende Menge, um das Projekt aktiv anzugehen. Es dürfen auch gerne mehr werden.

Worum es hier geht? Um das „Best-of“-Fanzine der Blogosphäre zum GRT.

Wer teilnehmen möchte, kann dies gerne ab sofort per E-Mail oder PM im Forum signalisieren und mir auch schon einen Link auf den teilnehmenden Artikel schicken, damit ich mir ein Bild machen kann. Bitte auf keinen Fall hier in den Kommentaren, um die Überraschung für alle künftigen Leser aufrechtzuerhalten.

In dem oben verlinkten Thread wurde die Frage gestellt, wer denn überhaupt mitmachen „darf“. Ich hatte vorgeschlagen, Blogs zu bevorzugen, die mindestens „4 Artikel in den letzten 8 Wochen“ veröffentlicht haben. Meine Beweggründe dafür hatte ich in einem eigenen Beitrag angegeben, aber gleichzeitig festgestellt, dass es dieser Bedingung vielleicht gar nicht bedarf, da es augenscheinlich gar keinen „Run“ der Bewerber um enge Plätze gibt. Deshalb lade ich dazu ein, mir einfach einen Beitrag zu nennen – und ich werde dann hoffen, dass die Gesamtzahl bewältigbar bleibt. Ich werde die Bewerbungsfrist erstmal bis 3. Januar 2016 laufen lassen.

Die Länge der Artikel

Mit dieser groben Richtlinie solltet ihr auf der sicheren Seite sein:

  • Überschrift und Einleitung ca. 230 Zeichen
  • Artikel ca. 6000 Zeichen
  • Quellenangabe und Blogvorstellung ca. 500 Zeichen
    (jeweils inklusive Leerzeichen!)

Ihr könnt auch Zeichen „umschichten“, aber seid gewarnt, dass dies nicht 1:1 möglich sein wird – der Quellen-Kasten wird etwas kleiner gesetzt, die Überschrift größer. Aber das sehen wir dann im Layout.

Wenn ihr Artwork einbringen möchtet, stellt bitte sicher, dass ihr es verwenden dürft (Copyrightangabe). In dem Fall müsst ihr natürlich den Artikeltext entsprechend kürzen. Eine Illustration in der Größe einer halben Seite (was dann etwa Postkartenformat ist) kostet euch leicht etwa 1500-2000 Zeichen – aber bei manchen Artikeln (z.B. One Page Dungeon) ist das einfach nötig.

Wie wir es mit der OGL handhaben, kären wir, wenn es dafür einen Kandidaten gibt.

Wenn ihr den Artikel umgearbeitet und geglättet habt (inklusive kurzer Blog-Selbstdarstellung), dann sendet mir ein .doc, odt. oder .rtf.
Je früher ich die bekommen, desto eher kann ich mich an das Layout machen und desto mehr Zeit haben wir für Finetuning, falls es sein muss.

Kosten für jeden mitmachenden Blogger

Der Beitrag von 24 EUR (+ 1,45 Porto, falls ein Heft per Post gewünscht wird) wurde ja gut angenommen. Wie wir das Geld einsammeln, klären wir im Januar. Ich möchte Geld erst fließen lassen, wenn wir genug Artikel fertig layoutet vorliegen haben und das Heft wirklich Gestalt annimmt. Aber legt euch den Betrag schon einmal vom Weihnachtsgeld beiseite.
Es haben sich außerdem Sponsoren angeboten, die Artikel finanzieren würden, falls es Blogger gibt, die gerne teilnehmen würden, es aber einfach nicht können. Meldet euch bei mir, ich behandele alles vertraulich.

Ich werde regelmäßig Wasserstandsmeldungen abgeben, wie viele Teilnehmer sich schon gemeldet haben, wie viele Artikel ich schon bekommen habe, und ggf. auch von wem – ist das gewünscht? Falls mein Postfach überquillt und das Heft schon vor dem 3. Januar dicht zu sein droht (was ich ehrlich nicht befürchte, da auch Greifenklaue meine hypothetischen 50 Teilnehmer für reichlich sportlich hielt), behalte ich mir vor, „den Sack schon eher zuzumachen“.

Wenn ihr weitere Fragen habt, nur zu – entweder hier oder im Forum.

Haut in die Tasten!

(Und ich weiß immer noch nicht, mit welchem Artikel ich selbst dabei bin…)

 

 

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10 Dinge: Gäste in der Herberge

10DingeLogo Wenn man von etwas nicht genug haben kann, dann sind das Antworten auf die Frage „wer ist denn noch alles anwesend in dem Schankraum?“

Natürlich, beschrieben sind die Leute schnell: Bauern, Bürger, eine andere Abenteuerergruppe, ein mysteriöser Kapuzenträger, der in einer Ecke Pfeife raucht…

Aber was, wenn die Charakere einen auffälligen Tisch herauspicken wollen, das Gespräch suchen und sich der SL plötzlich Persönlichkeiten aus den Fingern saugen muss?

10 Gäste in der Herberge (1w10)

1. Ein Kaufmann und zwei Zwerge sind in Verhandlungen über Waren verstrickt (z.B. Tabak, Bier, Rohmetall). Die Zwerge sind Betrüger und wollen den Kaufmann übers Ohr hauen – sie sind Ausgestoßene ihres Clans (was ein anwesender Zwergencharakter u.U. erkennen kann).

2. Ein niederer Adeliger mit kleinem Gefolge (w4+2 Waffenknechte) ist auf der Rückreise von einer Hochzeit, bei der seine Anwesenheit erforderlich war. Er betrachtet die Reise als Last und hat seine Leute angewiesen, weitere Ärgernisse (wie Begegnungen mit Fremden) von ihm fernzuhalten. Sie erfüllen die Aufgabe mit Verve, was reichlich Konfliktpotenzial bietet.

3. Ein Wirt mit seiner Frau und zwei Schankmaiden, die die Herberge ausspionieren, um herauszufinden, warum sie so viel besser läuft als seine eigene. Die Frau ist mürrisch, die Schankmädchen fühlen sich unwohl. Sie haben den Auftrag, bei passender Gelegenheit den hiesigen Wein- oder Biervorrat mit einem harmlosen Gift zu verderben.

4. Ein Tierfänger, der einen auf dem Tisch oder Boden einen mit einem Tuch verhüllten Käfig bewacht. In dem Käfig befindet sich (1w6):

  1. ein sprechender, aber verstockter Rabe
  2. ein Frosch, der sich bei Vollmond in einen Werfrosch verwandelt
  3. ein Baby-Basilisk
  4. eine monströse Spinne
  5. der entflohene Homunkulus eines Wanderzauberers (siehe Punkt 4)
  6. ein Rattenkönig
  7. ein toter Papagei

5. Ein Kopfgeldjäger auf der Jagd beobachtet alle anwesenden Gäste. (w6: bei 1 ähnelt einer der Charaktere seinem Ziel)

6. Drei Handwerksgesellen (Steinmetze), die ihren Lohn versaufen. Sie haben es nötig, denn auf ihrer Baustelle (ein neues Stadttor) kam es zu einem schweren Unfall und nun glauben sie, die Arbeiten stehen unter einem Fluch. (w6: 1-4 wahr, 5-6 falsch)

7. Ein entflohener Gefangener oder Leibeigener, der krampfhaft versucht, unauffällig zu bleiben. Wenn er eine Chance sieht, als Mietling/Handlanger in einer größeren (Reise-)Gruppe unterzutauchen, wird er sie nutzen. (w6: bei 1-2 besitzt er zufällig eine Information oder einen Gegenstand, den die Charaktere in ihrem aktuellen Abenteuer benötigen; w10: bei 1-2 wird die Gruppe in 3w6 Tagen von dem Eigentümer aufgespürt, wenn sie halbwegs offen reist)

8. Ein Elf, der in einer Ecke sitzt und meditiert. Er versucht, die menschliche Natur zu ergründen und taucht in die Stimmung des Raumes ein, lässt sich von den Gesprächsfetzen umwehen. Er tut dies schon seit 1w4 Wochen und könnte als Informationsquelle für so ziemlich alle lokalen Themen, die in dieser Zeit diskutiert wurden, dienen. Er besitzt ein größeres Wissen über lokale Geheimnisse, als er selbst ahnt.
Der Wirt und die Schankmädchen finden den Elfen zunehmend unheimlich und würden ihn gerne loswerden, aber er hält sich an Speisen und Wein fest, die er extrem langsam verzehrt.

9. Ein Schläger der örtlichen Diebesgilde, der auf einen bestimmten Gast wartet: einen Taschendieb, der im Revier der Gilde wildert und einen Denkzettel verdient hat. (Uh-oh: Befindet sich etwa unter den Charakteren ein Dieb, der sich in der Stadt betätigt hat…?) Der Schläger vertreibt sich die Zeit mit der Lektüre eines aktuell angesagten Theaterstückes, in dem er für eine Rolle vorsprechen möchte.

10. Zwei Söldner, die sich nach langen Jahren wiedergetroffen haben und gerade feststellten, dass sie ihr letztes Engagement auf gegnerischen Seiten ausfochten. Sie tauschen Schlachterlebnisse aus. („Ach, du hast unseren Hauptmann gefällt? Hahaha! Wenn nicht du, dann hätte ich ihn hinterher einen Kopf kürzer gemacht!“)
Sie sind bereit für einen neuen Auftrag.

10 Dinge zum 10. ist eine Blog-Aktion, die aus dem monatlichen Blog-Karneval entstanden ist.
Das 10-Dinge-Logo stammt von Yennico/D6Ideas.
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Fanzines über dem Tellerrand

Obwohl Fanzines etwas Gestriges anhaftet, sind sie noch immer angesagt – vielleicht nicht unbedingt in der Rollenspielszene, aber anderswo. Fanzines kommen ja aus der SF-Szene und haben auch in anderen Subkulturen (ganz besonders der Musik) ihre Ableger gehabt. Ich erinnere mich, dass ich in Berlin in der Bergmannstraße noch vor 10 Jahren ein Drahtgittergestell im Eingangsbereich eines Szeneladens sah, in dem gefühlte -zig (Musik? Mode?) Fanzines hingen.
Bei der Recherche zu diesem Monat habe ich sogar ein brandaktuelles (englisches) Print-Fanzine gefunden, das sich Computer-Games widmet – und passenderweise sogar exklusiv Computer-RPGs!

Ich habe persönlich nur in einem anderen Bereich mit Fanzines zu tun gehabt, und das waren Comics. In den 80ern und 90ern gab es so einige Fanzines, die von Nachwuchskünstlern betrieben wurden. Heike Anackers Plop war der Dreh- und Angelpunkt der Szene. Ich habe immer besonders gerne Cobalt 40 und Zebra gelesen. Und Menschenblut, das sowas wie ein deutsches EC Magazin war und die Mathias Schultheiss eine erste Bühne gab.

Aber wie Rollenspiel-Fanzines sind auch Comic Fanzines heute eher selten geworden. Es sei denn, man schaut nach Japan; dort ist mal wieder alles anders. Dort gibt es eine blühende Doujinshi-Szene, in der es so viele Fan-Zeichner mit selbstverlegerischen Ambitionen gibt, dass es zweimal im jahr eine Messe allein für diese Produkte gibt.
Der Comiket ist eine Großveranstaltung, die alles in den Schatten stellt, was wir hier an Spielemessen haben: 560.000 Besucher (doppelt so viel wie die Frankfurter Buchmesse, dreimal so viel wie die Leipziger Buchmesse, viermal so viel wie die Spielertage Essen), stundenlanges Anstehen, Stände, die nur für einen Tag gebucht werden können, weil es nicht genug Ausstellungsfläche gibt und zudem die Tage Themen haben. „Stand“ meint in diesem Zusammenhang übrigens einen gemieteten Tisch nebst Stühlen – so wie die Artist Alley auf dem VIECC letztes Wochenende.

Der Comiket („Comic Market“) ist ein Phänomen, denn es handelt sich um die größte geduldete Urheberrechtsverletzung, die es gibt. Denn der absolute Großteil der Geschichten in den in kleinen Auflagen, aber professionell gedruckten Heftchen (ca. 20 Seiten stark, ein echtes Kontrastprogramm zu den in Japan üblichen Telefonbuch-Comics) erzählt neue Abenteuer mit den großen und bekannten Helden der Manga-Welt. Doujinshi sind Manga-Fan-Fiction – und wenn dieser Begriff komische Assoziationen hervorruft, wird man diese alle bestätigt finden. Mit „Fan Fiction“ verbindet man ja leichthin als erstes Kirk+Spock-Fantasien (oder dieser Tage Twilight-inspirierte Stoffe, die selbst zu Bestsellern werden…), und Doujinshis bedienen diese Klischees gerne.

Manga-Fans sprechen von „Pairings“, wenn sie Charaktere (auch unterschiedlicher Serien) miteinander verkuppeln. Aber nicht nur Medien des eigenen Marktes werden in Doujinshis ausgeschlachtet, natürlich gibt es auch reichlich Hollywood-Ware: Harry Potter, Lord of the Rings, Doctor Who, es gibt nichts, was es nicht gibt.
Aber fairerweise muss man sagen, dass sich längst nicht alle Inhalte um „Schmuddelkram“ drehen. Ich habe fantastisch gezeichnete Lord-of-the-Rings-Doujinshis gesehen, aber wegen des hohen Preises liegen gelassen. (So ein 20-Seiten-Heft kann gerne mal 15-20 EUR kosten!)

Das Bemerkenswerte an der Doujinshi-Szene ist, dass sie insgesamt längst eine wirtschaftliche Dimension erreicht hat, die auch Umsätze aus der kommerziellen Verlagslandschaft abzieht. Und dennoch tut die gesamte Verlagslandschaft in Japan so, als ob es sie nicht gäbe.
Denn Comiket ist die größte Talent-Show des Mangamarktes und sehr viele heutige Star-Mangaka haben als Doujinshi-Zirkel angefangen. Die bekannteste Gruppierung ist CLAMP, ein Zirkel aus 4 Zeichnerinnen, die besonders in der 90ern bahnbrechende Serien hatten (xxxHoliC, Tsubasa Reservoir Chronicle, X 1999, Heroic Legend of Arislan).

Doujinshi gibt es auch im japanischen Rollenspielmarkt: Dragon Nursery ist z.B. ein Spiel des Maid-Autors Ryo Kamiya, das als Doujinshi erschienen ist, und manche Spiele erhalten Supplements im typischen Doujinshi-Format. Doch da verwischen so langsam die Grenzen zwischen Fanzines (Fan-Zeitschriften) und Fan-Modulen oder -Quellenbüchern.

Im eingangs verlinkten Fanzine-Index sind übrigens auch drei Rollenspiel-Zines gelistet: Warrior Express, Der Letzte Held und Panem et Circenses.

Dies beendet den Rollenspiel-Karneval „Fanzines“, der im November 2015 begangen wird. Teilnehmende Blogs werden in dem Eröffnungsbeitrag auf RSP-Blogs.de gelistet.

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Ravenhorst

Nachdem ich in diesem Karneval so viel über englischsprachige, mehr oder weniger aktuelle Fanzines geredet habe, will ich jetzt noch an eines erinnern, das „damals“ erschien. Ravenhorst war ein österreichisches Fanzine – und es war eines der allerbesten, die jemals in deutscher Sprache erschienen sind. Herausgegeben wurde es von dem gleichnamigen DSA-Club in Wels. Federführend war Günther Dambachmair, der in der Szene auch als Abenteuerautor und Illustrator „D.G.Didi“ aktiv war.

Ravenhorst Cover

Ravenhorst war einzigartig. Wer jemals eine Ausgabe gesehen hat, wird wissen, warum: Das „Handgemachte“ der Fanzines wurde hier wörtlich genommen, denn weite Teile des Heftes waren in einer sauberen, sehr lesbaren Druckschrift handgelettert.

Ravenhorst Lettering

Die Hefte hatten einen enormen Anteil an spielbarem Material. Den Kern bildete stets ein umfangreiches Modul (der handgeletterte Teil), das eines der „damals“ (wir sprechen von den Neunzigern) starken Systeme bediente: Sturmbringer, DSA, Cthulhu, MERS… Im Heftinneren erhielt das Modul sogar ein Cover im Stil der offiziellen Abenteuer des Systems der Wahl, komplett mit handgezeichneter Typografie.

Ravenhorst MERS

Die Abenteuer waren mindestens gehobener Durchschnitt, und oft weit besser als das, was zeitgleich im Dungeon Magazine erschien. Es gab herausnehmbare Seiten, die teilweise auf andersfarbiges Papier kopiert waren: Landkarten, NSC-Portraits, Tageszeitungen oder andere Handouts. Ich behaupte mal: Wenn das Konzept von Ravenhorst professionell umgesetzt woren wäre, hätte das Magazin die Kraft gehabt, sowohl die ZauberZeit als auch die WunderWelten alt aussehen zu lassen.

Ravenhorst Cthulhu

Dies ist ein Beitrag des Rollenspiel-Karnevals „Fanzines“, der im November 2015 begangen wird. Teilnehmende Blogs werden in dem Eröffnungsbeitrag auf RSP-Blogs.de gelistet.

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